Dienstag, 17. März 2009

Gefährliches Kohlenmonoxid

Rückblick:

Das folgende Beispiel zeigt die Gefährlichkeit des geruchlosen und farblosen Gases Kohlenmonoxid bei einem Gasunfall in Waldkraiburg Anfang März.
Eine Hausbewohnerin kochte in einer ca. 3 Quadratmeter großen Küche an einem Mehrflammengasherd, als sie plötzlich das Bewusstsein verlor und zu Boden stürzte. Ihr Freund eilte ihr zu Hilfe und verspürte auch sehr bald Unwohlsein. Er konnte aber noch seine Nachbarn alarmieren, welche die Gefahr erkannten und professionelle Hilfe verständigten.

Der eingetroffene Rettungsdienst brachte alle Personen aus der Wohnung. Die Feuerwehr vermutete austretendes Gas und sperrte sofort die Gaszufuhr ab und evakuierte das Wohnhaus. Die Messungen vor Ort ergaben jedoch keine erhöhte Erdgaskonzentration.

Die Ursachenforschung der Feuerwehr und der Polizei ergab das der brennende Gasofen in der sehr kleinen Küche bei geschlossenen Türen und Fenster viel Sauerstoff innerhalb kürzester Zeit verbrauchte und größere Mengen an Kohlenmonoxid (CO) freisetzte. Da aber der menschliche Körper CO zehn mal schneller aufnimmt wie Sauerstoff und in dem engen Raum die CO-Konzentration schnell zu hoch wurde, fiel die Köchin in Ohnmacht. Bei einem Atemluftanteil von über einem Prozent tritt der Tod binnen ein bis zwei Minuten ein. Auch die anderen Opfer befanden sich kurzfristig in der CO-Wolke und erlitten daher Vergiftungserscheinungen. Die Diagnose der behandelnden Ärzte stimmte mit der Ursachenforschung überein. Die Betroffenen zogen sich eine Kohlenmonoxidvergiftung zu.

Freitag, 6. März 2009

Einfamilienhaus in Schkeuditz fast vollständig zerstört

Am Montag wurde ein Einfamilienhaus in Schkeuditz durch eine Explosion fast vollständig zerstört. Nach bisherigen Ermittlungen der zuständigen Polizeidirektion, war die Ursache für das Unglück vermutlich eine Gasexplosion. Bei dem Unglück sind die beiden im Haus lebenden Personen, ein Rentnerehepaar im Alter von 68 und 78 Jahren, schwer verletzt worden und mussten in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Nach dem Vorfall ist das Haus im Bungalowstil nicht mehr bewohnbar und nahezu vollständig zerstört.
Im Moment dauern die Ermittlungen zur genauen Ursache noch an. Über die Höhe des Schadens konnten noch keine Angaben gemacht werden. Benachtbarte Häuser waren durch den Vorfall nicht betroffen.


Foto: Holger Baumgärtner