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Montag, 26. Juli 2010

Der neue Personalausweis

Er ist eine technische Innovation, aber auch umstritten: Der neue Personalausweis welcher ab November 2010 in Deutschland ausgegeben wird.





Das Video des Fraunhofer SIT Darmstadt zeigt innovative Anwendungsbeispiele.

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Mittwoch, 31. März 2010

Chemische Kabinettstücke

Eintauchen in die Welt der chemischen Experimente ...



Interessante Experimente: Wolke ● Bengalisches Feuer ● Farben ● Thermit ● Gummibär ● Staubexplosion ● Gasexplosion ● Operation ● Geld ● Kaltes Licht

[ via sneppa ]


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Sonntag, 17. Januar 2010

Die neue Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie


Am 1. Januar 2010 haben sich die Berufsgenossenschaften Bergbau, chemische Industrie, Papiermacher, Lederindustrie, Steinbruch und Zucker zur Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) vereinigt. 

Sitz der neuen Berufsgenossenschaft ist Heidelberg. Die BG RCI ist für 35 000 Unternehmen der jeweiligen Branchen mit rund 1,3 Millionen Versicherten zuständig.

Ziel der BG RCI ist es, in Prävention und Rehabilitation eine führende Rolle einzunehmen, eine langfristige Beitragsstabilität sicher zu stellen und ein noch höheres Dienstleistungsniveau zu erreichen.

Bildnachweis: © Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI)


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Dienstag, 15. September 2009

Schmunzeln erlaubt

Auch in der Sicherheitsbranche bzw. Gaswarntechnikbranche darf schmunzeln erlaubt sein, wie dieses Bild zeigt:


Dabei darf natürlich nicht vergessen werden, das sich hinter dieser Tür gefährliche Gase ansammeln könnten und das Betreten sehr gefährlich sein kann. Hier kann man Kohlendioxid vermuten, da es sich vermutlich um einen Getränkekeller handelt. Eine Gaswarnanlage könnte hier ein Maß an Sicherheit geben.


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Freitag, 21. August 2009

Maschinenbautage Köln 2009 mit Workshops

Die Maschinenbautage finden vom 23. bis 25.09.2009 in Köln statt.

Das Jahr 2009 steht für einen Wandel im Rechtsgefüge des europäischen Binnenmarkts. Europa hat sich aufgemacht, noch vorhandene Wettbewerbsverzerrungen im freien Warenverkehr zu beseitigen und für mehr Rechtssicherheit zu sorgen.

Für den Bereich Maschinen am wichtigsten sind dabei die neue Maschinenrichtlinie - 2006/42/EG -, die noch in 2009 geändert werden soll und die geänderte Maschinenverordnung - 9. GPSGV -. Beide Vorschriften sind ab dem 29.12.2009 vom Maschinen- und Anlagenhersteller anzuwenden. Im Rahmen der Revision des „New Approach“ gilt ab dem 1.1.2010 direkt die EG-Verordnung 765/2008 mit Regelungen zur Akkreditierung, Marktüberwachung und CE-Kennzeichnung. Bereits ab dem 13.5.2009 gilt die EG-Verordnung 764/2008 über die gegenseitige Anerkennung nationaler technischer Vorschriften für Produkte, die den freien Warenverkehr im „ungeregelten Bereich“ erleichtert.

Beiträge zum Vertragsrecht, zu Vereinbarungen der Marktteilnehmer zur Qualität und zum Anlagen- und Steuerungsbau geben Anregungen für die tägliche Arbeit. Dazu gehört auch der Beitrag zur Erstellung von Risikobeurteilungen. Teilnehmer/ -innen kommen aus der Bundesrepublik und aus anderen EU-Mitgliedstaaten wie Österreich, Lichtenstein und Luxemburg und auch aus der Schweiz. Sie kommen aus der Maschinenbauindustrie, den Marktaufsichtbehörden, Prüf- / Zertifizierungsorganisationen, Berufsgenossenschaften, Ingenieurbüros und auch von Maschinen- und Anlagenbetreibern.

Ausgewählte Themen und Workshops:

• Komplexe technische Anlagen inverkehrbringen
• Qualitätssicherungs-/Qualitätsmanagementvereinbarungen
• Marktzugang /-zulassung mittels Normen und Standards
• GOST -Maschinen in Russland inverkehrbringen
• Managementsystem für Produktsicherheit
• Lärmanforderungen in die Praxis umsetzen
• Maschinenanlagen abnehmen
• GPSG-Änderung
• Anlagenkaufvertrag
• Explosionsschutz im Maschinenbau

Anmeldung und mehr Informationen finden Sie bei www.maschinenbautage.eu

Contenthinweis: Der Text wurde zum Teil der offiziellen Pressemitteilung entnommen!


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Dienstag, 11. August 2009

Kohlenmonoxid-Vergiftungen durch Grillen mit Holzkohle in Innenräumen

Aus aktuellem Anlass informiert das Gesundheitsamt der Stadt Dresden über die Gefahr von Kohlenmonoxid-Vergiftungen durch Grillen mit Holzkohle in Räumen.

Kohlenmonoxid entsteht durch unvollständige Verbrennung von kohlenstoffhaltigem Material. Mangelnde Luftzirkulation im Innenraum erhöht die Konzentration des giftigen Gases. Geöffnete Fenster oder Türen bieten keine Sicherheit. Da beim Grillen mit Holzkohlegrillgeräten in Innenräumen die Verbrennungsgase nicht direkt über Kaminsysteme abgeleitet werden, besteht die Gefahr von schweren Vergiftungen, weil sich das Gas im Raum unbemerkt verbreitet. Kohlenmonoxid ist geruchlos, farblos und nicht reizend. Daher löst es keinen Warneffekt beim Menschen aus. Das Gas ist leichter als Luft und kann sich durch Sauerstoffverdrängung leicht in der Umgebung anreichern. Rasch und unbemerkt wird es über die Lunge aufgenommen.

Kohlenmonoxid ist ein Blutgift, das den Sauerstoff aus der Bindung am roten Blutfarbstoff Hämoglobin verdrängt. Kinder reagieren sehr viel empfindlicher auf Kohlenmonoxid als Erwachsene und zeigen daher schneller Vergiftungssymptome. Bei leichten Vergiftungen leiden die Patienten unter Kopfschmerzen, Schwindel, Ohrensausen, Sehstörungen, Erbrechen, Kurzatmigkeit, Muskelschwäche und erhöhtem Herzschlag. Bei mittelschweren bis schweren Vergiftungen zeigen die Betroffenen meist eine kirschrot-gesunde Hautfarbe, die den wahren Gesundheitszustand verschleiert. Besonders wenn Alkohol getrunken wurde, wird die Situation häufig falsch eingeschätzt. Doch es besteht hier Lebensgefahr, und die Betroffenen müssen so schnell wie möglich vom Notarzt durch Sauerstoffgabe und Beatmung behandelt werden.

Im Jahr 2008 wurden dem BfR im Zuge der ärztlichen Meldungen von Vergiftungen leichte und mittelschwere Fälle von Kohlenmonoxid-Vergiftungen gemeldet. Die in den vergangenen Wochen angezeigten Todesfälle zeigen jedoch, dass unsachgemäß verwendete Holzkohlegrills im Innenraum ein weiteres, möglicherweise nicht erkanntes, Gefahrenpotenzial bergen. Sogar die Nutzung der Restwärme des verlöschenden Holzkohlegrills im Innenraum kann lebensbedrohliche Vergiftungen verursachen.

Seit wenigen Jahren sind kohlebeheizte Tischgrills im Handel, die auch für die Nutzung im Innenraum beworben werden und den Eindruck erwecken, dass offene Feuerstellen im Innenraum ohne direkten Abzug ungefährlich sind. Zur Verharmlosung der Gefahren können auch Werbemaßnahmen beitragen, die Grillparties im Wohnzimmer zeigen. Recherchen des BfR lassen vermuten, dass in einigen Fällen die Betroffenen durch solche Spots angeregt wurden, bei Regen ihre eigenen Grillparties nach innen zu verlegen und die Restwärme des Grills zum Heizen zu nutzen.

Das BfR weist nachdrücklich daraufhin, dass Holzkohlegrills wegen der erheblichen Vergiftungsgefahr durch Kohlenmonoxid nicht im Innenraum verwendet werden dürfen. Das gilt auch, wenn Türen und Fenster geöffnet sind, weil die Belüftung nicht ausreicht.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden


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Montag, 20. Juli 2009

Neue EMV-Richtlinie 2004/108/ EG - Stichtag 19. Juli 2009

Die Übergangsfrist für die neue EMV-Richtlinie 2004/108/EG endet am 19. Juli, dann müssen alle Produkte die neuen geänderten Auflagen zur elektromagnetischen Verträglichkeit erfüllen.

Die Neufassung der EMV-Richtlinie 2004/108/EG ersetzt die bisherige EMV-Richtlinie 89/336/EWG. Ab dem 20. Juli 2007 kann die neue EMV-Richtlinie durch die Hersteller angewendet werden. Produkte, die der bisherigen Richtlinie 89/336/EWG entsprechen, dürfen noch bis einschließlich 19. Juli 2009 in Verkehr gebracht werden.


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Dienstag, 17. März 2009

Gefährliches Kohlenmonoxid

Rückblick:

Das folgende Beispiel zeigt die Gefährlichkeit des geruchlosen und farblosen Gases Kohlenmonoxid bei einem Gasunfall in Waldkraiburg Anfang März.
Eine Hausbewohnerin kochte in einer ca. 3 Quadratmeter großen Küche an einem Mehrflammengasherd, als sie plötzlich das Bewusstsein verlor und zu Boden stürzte. Ihr Freund eilte ihr zu Hilfe und verspürte auch sehr bald Unwohlsein. Er konnte aber noch seine Nachbarn alarmieren, welche die Gefahr erkannten und professionelle Hilfe verständigten.

Der eingetroffene Rettungsdienst brachte alle Personen aus der Wohnung. Die Feuerwehr vermutete austretendes Gas und sperrte sofort die Gaszufuhr ab und evakuierte das Wohnhaus. Die Messungen vor Ort ergaben jedoch keine erhöhte Erdgaskonzentration.

Die Ursachenforschung der Feuerwehr und der Polizei ergab das der brennende Gasofen in der sehr kleinen Küche bei geschlossenen Türen und Fenster viel Sauerstoff innerhalb kürzester Zeit verbrauchte und größere Mengen an Kohlenmonoxid (CO) freisetzte. Da aber der menschliche Körper CO zehn mal schneller aufnimmt wie Sauerstoff und in dem engen Raum die CO-Konzentration schnell zu hoch wurde, fiel die Köchin in Ohnmacht. Bei einem Atemluftanteil von über einem Prozent tritt der Tod binnen ein bis zwei Minuten ein. Auch die anderen Opfer befanden sich kurzfristig in der CO-Wolke und erlitten daher Vergiftungserscheinungen. Die Diagnose der behandelnden Ärzte stimmte mit der Ursachenforschung überein. Die Betroffenen zogen sich eine Kohlenmonoxidvergiftung zu.

Mittwoch, 4. Februar 2009

Gasexplosion neben einem Castorbehälter - Video eines Versuchs

Bei unseren Recherchen sind wir auf ein spektakuläres Video gestoßen, welches eine Gasexplosion neben einem Castor-Behälter zeigt.
Versuchsaufbau in einem Testgelände ist ein Kesselwagen welcher neben einem Castorbehälter zur Explosion gebracht wird:


Gasexplosion neben einem Castor-Behälter

Dieses Video wird von einem Drittanbieter gehostet und zur Verfügung gestellt. Wir sind nicht verantwortlich für Aktivitäten, welche auf den Seiten des Drittanbieters stattfinden. Zur Ansicht müssen in Ihrem Browser Scripte zugelassen sein.

Dienstag, 9. Dezember 2008

Auswahl des richtigen Gaswarngerätes

Bei der Verwendung von Gaswarngeräten ist es normalerweise nicht möglich, die Gehalte der unterschiedlichen brennbaren Anteile innerhalb eines Gemisches von brennbaren Gasen zu bestimmen. Im allgemeinen sprechen die üblichen Sensoren auf die meisten aller brennbaren Komponenten eines Gasgemisches an, ohne zwischen ihnen zu unterscheiden.

Die untere und obere Explosionsgrenze von brennbaren Gasen in Luft verändern sich in Abhängigkeit sowohl von der Temperatur als auch vom Druck. Übliche Veränderungen in den Umgebungsbedingungen sollten die Eigenschaften der Geräte nicht wesentlich beeinflussen. Wenn jedoch größere Änderungen von Temperatur oder Druck zu erwarten sind, muss anhand des Berichtes über die Eignungsuntersuchung festgestellt werden, ob das Gerät für den vorgesehenen Einsatzfall geeignet ist. Die folgenden Kriterien sollten in die Überlegungen einbezogen werden, wenn ein geeignetes Gaswarngerät ausgewählt wird:

- Gase, deren Nachweis durch die Gaswarneinrichtung gefordert wird und die Konzentrationsbereiche, die einzubeziehen sind
- Die vorgesehene Geräteanwendung, das heißt z. B. Raumluftüberwachung, Personenschutz, Leckageüberwachung u. a.
- Ob das Gerät ortsfest, transportabel oder tragbar sein soll
- Einteilung der vorgesehenen Einsatzbereiche in Übereinstimmung mit den geltenden Vorschriften
- Die Umgebungsbedingungen, die sich im Einsatzbereich einstellen
- Ausstattungsmerkmale eines bestimmten Gerätes
- Zeitverhalten und Zusammenwirken mit vorhandenen Sicherheitseinrichtungen.

Gaswarn- und Gasmesseinrichtungen sollten so ausgeführt sein, dass die Verzögerungszeit des gesamten Systems kleiner ist als die für die vorgesehene Anwendung maximal tolerierbare Verzögerungszeit. Folgende Faktoren sollten in die Überlegungen einbezogen werden:

- Einstellzeit des Sensors
- Verzögerungszeit der Datenübertragung
- Verzögerungszeit von Alarmeinrichtungen und elektronischen Bauteilen
- Zeit für das Ausführen von Handlungen, z. B. Schließen von Magnetventilen

Sie benötigen Hilfe bei der Auswahl des richtigen Gaswarngerätes? Kontaktieren Sie uns unverbindlich.

Donnerstag, 11. September 2008

Was ist SIL?

Die Sicherheitsanforderungsstufe ist ein Begriff aus dem Gebiet der Funktionalen Sicherheit und wird in der internationalen Normung gemäß IEC 61508/IEC61511 auch als Sicherheits-Integritätslevel (SIL) bezeichnet.
Er dient der Beurteilung elektrischer/elektronischer/programmierbar elektronischer E/E/PE)-Systeme in Bezug auf die Zuverlässigkeit von Sicherheitsfunktionen. Aus dem angestrebten Level ergeben sich die sicherheitsgerichteten Konstruktionsprinzipien, die eingehalten werden müssen, damit das Risiko einer Fehlfunktion minimiert werden kann. In der nationalen Sicherheitsnorm DIN EN 61508, entstanden aus der internationalen Norm IEC 61508 wird der Sicherheits-Integritätslevel wie folgt definiert:
"Vier diskrete Stufen zur Spezifizierung der Anforderung für die Sicherheitsintegrität von Sicherheitsfunktionen, die dem E/E/PE-sicherheitsbezogenen System zugeordnet werden, wobei der Sicherheits-Integritätslevel 4 die höchste Stufe der Sicherheitsintegrität und der Sicherheits-Integritätslevel 1 die niedrigste darstellt."

Dabei hat sich bei Systemen, die keinerlei Sicherheitsanforderungen genügen müssen, die Bezeichnung Sicherheits-Integritätslevel 0 eingebürgert. Sicherheitsfunktionen dienen in der Industrie dem Schutz der Gesundheit der dort Beschäftigten, der Umwelt und von Gütern. Diese Sicherheitsfunktionen werden durch einen Sicherheitskreis, der aus verschiedenen Betriebsmitteln, wie z. B. Sensoren, Steuerungselementen und Aktoren bestehen kann, realisiert. Die Sicherheitsanforderungsstufe stellt ein Maß für die Zuverlässigkeit des Systems in Abhängigkeit von der Gefährdung dar. Prozesse mit einer geringeren Gefährdung werden durch einen Sicherheitskreis mit geringerem Level aufgebaut als Prozesse mit höherer Gefährdung, bei denen z. B. Menschen getötet werden können. Typische Sicherheitsfunktionen sind Notausschaltungen, Abschalten überhitzter Geräte oder auch die Überwachung gefährlicher Bewegungen.

Die Betreiber von Anlagen mit sicherheitsrelevanten Funktionen legen im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung den Sicherheits-Integritätslevel für die jeweilige Sicherheitsfunktion fest. Entsprechend dieser Festlegung werden die dafür geeigneten Geräte ausgewählt und zu einem System zusammengeführt. Die Gerätehersteller beurteilen innerhalb eines Assessments ihre Geräte entsprechend den Normen. Bis zum Level 2 kann dies der Hersteller in eigener Verantwortung vornehmen; ab Level 3 wird dies durch einen unabhängigen Dritten durchgeführt, der nach erfolgreicher Zertifizierung ein entsprechendes Zertifikat ausstellt.

Für die Festlegung der Stufe der Sicherheitsintegrität ist zum einen eine Betrachtung des Ausfallverhaltens der betrachteten Baugruppe notwendig. Weiterhin wird in dem Assessment genau beurteilt, ob redundante Strukturen vorliegen, wie das Verhältnis zwischen sicheren Fehlern und unsicheren Fehlern ist und ob die Sicherheitsfunktion kontinuierlich oder auf Anforderung zu betrachten ist. Aus diesen Angaben werden dann die Ausfallraten bestimmt. Diese Kennwerte dienen einer Beurteilung des Sicherheitsintegritäts-Levels entsprechend den Vorgaben der Norm.

Die Betrachtung der Kennzahlen ist aber für die Einstufung der Geräte nicht hinreichend. Es ist noch eine Betrachtung des Lebensdauerprozesses des Gerätes notwendig. Hierbei werden z. B. die sicherheitsgerichtete Konstruktion und ähnliche Bereiche betrachtet. Das Normenwerk gibt hier spezielle Maßnahmen für die einzelnen Stufen der funktionalen Sicherheit an. Eine besondere Bedeutung hat dieser Bestandteil bei der Betrachtung von Betriebsmitteln mit komplexen Baugruppen, dies sind z. B. Mikroprozessoren, die über ein internes Programm verfügen. Hier werden in den Normen besondere Maßnahmen dargelegt, um auch auf Programmierfehler reagieren zu können. Ein besonderes Problem stellen hier z. B. Fehler dar, die nicht durch eigene Entwicklungstätigkeiten entstehen, sondern schon in Softwarewerkzeugen wie Compilern und ähnlichem enthalten sind. Erst die Betrachtung aller Punkte lässt eine Einschätzung zu, ob sich das Betriebsmittel in einem Sicherheitskreis der entsprechenden Sicherheitsanforderungsstufe einsetzen lässt.

Eine Klassifizierung der einzelnen Baugruppen entsprechend dem Sicherheits-Integritätslevel ist nicht sinnvoll, da sich die Normenforderungen auf die Sicherheitskreise beziehen. Dies bedeutet, dass die Festlegung der Stufe erst für die bekannte Zusammenschaltung der verschiedenen Betriebsmittel wie Sensoren, Aktoren, Steuerungselemente etc. getroffen werden kann.

Textquelle: Wikipedia